Ihre Sehkraft ist sprichwörtlich, ihre Eleganz in der Luft bewundern wir und staunen über die Schnelligkeit: Greifvögel und Eulen sind faszinierend, aber leider meist nur aus weiter Ferne zu sehen. Denn normalerweise ziehen diese Vögel hoch oben am Himmel ihre Kreise oder machen sich erst nachts auf die Suche nach Beute.
Ab und zu kommt es allerdings vor, dass einer dieser majestätischen Vögel krank oder verletzt wird. Zu wenig Nahrung, Gifte, Autobahnen und Hochspannungsleitungen fordern immer wieder Opfer. Solche geschwächte oder verletzte Tiere werden in der Greifvogelstation umsorgt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.
Auf der Greifvogelstation Berg am Irchel bietet sich Schulklassen die einmalige Gelegenheit, Greifvögel und Eulen einmal aus nächster Nähe zu betrachten. Auf einer Führung durch die Pflegestation lernen sie verschiedene Arten kennen und erfahren viel über ihre Lebensweise und das Handwerk der Greifvogelpflege. Anschliessend können auf einer Wanderung über das Flaacher Feld Greifvögel mit Fernglas und Fernrohr in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.
Lernziele
Artenkenntis über einheimische Tag- und Nachtgreife vertiefen
Tiere in der Station und im Freiland genau beobachten
Respektvollen Umgang mit Tieren fördern
Zielgruppe Ab der 1. Primarstufe.
Dauer Führung Greifvogelstation: Halber Tag.
Mit Feldexkursion: Ganzer Tag.
Jahreszeit Ganzjährig möglich. Die Anzahl Vögel und Arten auf der Station kann je nach Jahreszeit stark variieren.
Auf unseren Exkursionen lernen die Kinder durch selbständiges Entdecken, Erleben und Beobachten der Natur. Die Lernziele sind dabei auf den Zürcher Lehrplan abgestimmt und die Inhalte stufegerecht angepasst.